Schulinterne Lehrerfortbildung: Schulklima

Dauer:
je nach Modul 2-3 Std

Inhalt:
In den verschiedenen Modulen werden die Entwicklungsgeschichte und das Konzept des Mentoren-Modells des JSG Karlstadt vorgestellt, das installiert wurde, um Schülerinnen und Schüler individueller zu betreuen und zu fördern. In auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schule abgestimmten Einheiten wird die Schule beim individuellen Entwicklungsprozess unterstützt und bekommt gleichzeitig das Wissen vermittelt, das die professionelle Betreuung und Beratung von Schülern und Eltern zum Ziel hat. Mögliche Schwerpunkte sind:
– Beratung aus systemisch-konstruktivistischer Sicht
– Diagnosebasierte Förderplanung
– Kollegiale Fallberatung
– Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen
– Konstruktive Elterngespräche
Alle Module können auch losgelöst voneinander gebucht werden

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
2-4 Std

Inhalt:
Kollegiale Beratung ist ein strukturiertes Beratungsgespräch in einer Gruppe, in dem ein Teilnehmer von den übrigen Personen nach einem feststehenden Ablauf beraten wird. Es werden konkrete Praxissituationen des Berufsalltags refl ektiert und gemeinsam Lösungsansätze entwickelt.
Die Fortbildung kann zum Kennenlernen der Methode und/oder zur Initiierung einer festen Gruppe an einer Schule dienen.

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
3-4 Std

Inhalt:
Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema können nach Absprache verschiedene Themenschwerpunkte angeboten werden (z.B. Mobbingprävention, Arbeit mit Schulklassen, Cybermobbing, Interventionsansätze).

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
Vorträge und Workshops nach Bedarf

Inhalt:
Die Beauftragten für Demokratie und Toleranz vereinbaren gerne mit Ihrer Schule am jeweiligen Bedarf orientierte Vorträge und Workshops.

Voraussetzungen:
keine

Dauer:

Inhalt:
– Sensibilisierung für Werte und Verhaltensweisen im Zusammenleben verschiedener Kulturkreise,
– Gruppendynamische Prozesse in Hinsicht auf Integration und Ausgrenzung

Weiterführende Information: Die Übung gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, Gefühle von Ungleichwertigkeit und Zurückweisung/ Ausgrenzung selbst zu erleben und stellt in diesem Zusammenhang eine spielerische Sensibilisierung für gruppendynamische Prozesse in Hinsicht auf Integration und Ausgrenzung dar.
Nach Auswertung des Planspiels ist mit den Teilnehmern eine Ist-Analyse der unterschiedlichen eigenen – interkulturellen und intrakulturellen – Werte und Normen und den daraus abgeleiteten Zielen möglich.

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
1,5 Std

Inhalt:
Entwicklungs- und sozialpsychologische Grundlagen zum Verständnis von politisch extremen (v.a. rechtsradikalen) Jugendlichen.
Einfluss rechtsradikaler Musik auf Jugendliche. Aufgabe und Handlungsmöglichkeit des Lehrers.

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
2 Std

Inhalt:
Dieser Workshop ist geeignet für Lehrkräfte, die ihre Schüler für die Gefahren des Extremismus, insbesondere im Hinblick auf das Internet, sensibilisieren wollen: „Welchen Weg wirst du gehen?”
Ausgangspunkt ist der szenische Kurzfilm „Radikal” (ein Schul- und Lehrfi lm im Auftrag des hessischen Innenministeriums, geeignet für SchülerInnen ab der 8. Klassenstufe), in dem ein jugendlicher Protagonist den Versuchungen verschiedener radikaler Gruppen ausgesetzt ist und jeweils die Konsequenzen seiner Entscheidungen
realisiert.
Der Film stellt den Ausgangspunkt für Diskussionen in der Klasse dar:
– Auseinandersetzung über Ursachen von Radikalisierung im Kontext der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen
– Reflexion der eigenen Verführbarkeit für radikale Prozesse – gerade bei sozial engagierten Jugendlichen

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
3-4 Std

Inhalt:
Unruhige Schüler, respektloses Verhalten oder ineffektiver Unterricht – wer kennt das nicht? Diese Erscheinungsformen sind zu vermeiden, wenn das soziale Lernen eine wichtige Rolle einnimmt, ohne den Unterricht mit dem regulären Lernstoff zu vernachlässigen.
In diesem Seminar werden Methoden zur Förderung sozialer Kompetenzen vorgestellt, die nebenbei im Unterricht mit einfl ießen können, um Konzentration, Wertschätzung und Lernbereitschaft zu ermöglichen.
Ebenso werden schulische Möglichkeiten aufgezeigt zur Realsierung eines harmonischen Miteinanders wie beispielsweise die Implementierung einer  Streitschlichtungsgruppe mit dem Mediationsverfahren oder die Teambildung für Interventions- und Präventionsmaßnahmen bei Mobbing.

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
2-3 Std

Inhalt:
Nie waren Medien und Werkzeuge, um die für Projektlernen so charakteristische Produkt- bzw. Produktionsorientierung umzusetzen, so einfach anwend- und verfügbar wie heute. Wie sämtliche Phasen bzw. Aktivitäten und Methoden, die bei einem Projekt zum Tragen kommen, mit Apps und Browser-Applikationen ihre digitale Umsetzungen finden können, wird in diesem Workshop gezeigt. Dabei liegt der Fokus auf Methoden explorativen, kooperativen bzw. kollaborativen Lernens zum Beschaffen, Beurteilen und Verwerten von Informationen sowie der Mediengestaltung, aber auch Dokumentations-, Reflexions- und Präsentationstechniken werden angesprochen.

Voraussetzungen:
einigermaßen zuverlässiges WLAN
Beamer mit VGA- oder HDMI-Anschluss (Adapter stellt Referentin) oder kabelloser Verbindung
Geräte der TeilnehmerInnen: Smartphones, Tablets, Laptops/Notebooks/Convertibles aller Betriebssysteme

Die TeilnehmerInnen werden im Vorfeld der Veranstaltung rechtzeitig gebeten, die darin verwendeten (stets) kostenlosen Apps auf mobilen Endgeräten zu installieren und ggf. Accounts anzulegen.

Dr. Johanna Uhl johanna.uhl@uhl-edu.de

Dauer:
2-3 Std.

Inhalt:
In diesem Workshop wird thematisiert, wie Schüler*innen im Unterricht aller Fächern “so ganz nebenbei” umfassende Kompetenzen einüben können, die sie heute wie künftig dringend in ihrem mediendurchdrungenen Alltag brauchen. Dies geschieht durch die Integration von (v. a. vernetzten) Medien und Aktivitäten, die sowohl mediale Handlungspraktiken von Kindern und Jugendlichen aufgreifen, als auch die generelle gegenwärtige außerschulische Wirklichkeit widerspiegeln, in unterschiedliche Unterrichtszusammenhänge. Dabei können nicht nur erweiterte Möglichkeiten des fachbezogenen, häufig kollaborativen Lernens und Arbeitens über das Klassenzimmer hinaus genutzt werden, sondern neue Wege geschaffen werden, auf denen sich Schüler*innen zu lebenslangen Lernern in einer sich rapide verändernden und von Medien durchdrungenen Welt entwickeln können.

Voraussetzungen:

  • einigermaßen zuverlässiges WLAN
  • Beamer mit VGA- oder HDMI-Anschluss (Adapter stellt Referentin) oder kabelloser Verbindung
  • Geräte der TeilnehmerInnen: Smartphones, Tablets, Laptops/Notebooks/Convertibles aller Betriebssysteme

Die TeilnehmerInnen werden im Vorfeld der Veranstaltung rechtzeitig gebeten, die darin verwendeten (stets) kostenlosen Apps auf mobilen Endgeräten zu installieren und ggf. Accounts anzulegen.

Dr. Johanna Uhl johanna.uhl@uhl-edu.de

Dauer:
halb- bzw. ganztägig

Inhalt:
Gespräche mit den Erziehungsberechtigten unserer Schüler zu führen ist ein wichtiger Teil unseres Aufgabenbereichs und kann für alle am Gespräch Beteiligten zu einer Bereicherung der Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus werden. Damit dies gelingt, möchten wir Sie basierend auf den Modellen der Transaktionsanalyse mit einigen wichtigen Grundregeln einer konstruktiven und wertschätzenden Gesprächsführung vertraut machen und Ihnen die Möglichkeit geben, anhand von Übungen und Rollenspielen die neuen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.

Voraussetzungen:
keine

Karen Trauzettel: ktrauzettel@gmx.de
Patricia Remus: patricia.remus@vodafone.de

Dauer:
halb- bzw. ganztägig

Inhalt:
Im Schulalltag sehen wir uns immer wieder mit der Herausforderung „schwieriger“, aber notwendiger Gespräche mit Eltern(-vertretern), Schülern, Kollegen und der Schulleitung konfrontiert.
Eine positive Grundhaltung, Einfühlungsvermögen und das Wissen um angemessene Verhaltensweisen unterstützen uns dabei, solche Situationen zu meistern.
Im Rahmen dieser Fortbildung werden wir zunächst ausgewählte Kommunikationsmodelle in Kürze darstellen, um den Teilnehmern anschließend die Möglichkeit zu geben, diese in Übungen und Rollenspielen anzuwenden.

Voraussetzungen:
keine

Karen Trauzettel: ktrauzettel@gmx.de
Patricia Remus: patricia.remus@vodafone.de

Dauer:
halb- bzw. ganztägig

Inhalt:
Feedback zu bekommen, sei es von Schülern, Eltern, Kollegen, Seminarlehrern oder der Schulleitung kann durch das Kennenlernen fremder Sichtweisen dazu beitragen, den eigenen Blickwinkel und seinen persönlichen Handlungsspielraum zu erweitern. Damit Feedback auf fruchtbaren Boden fällt, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein.
In dieser Veranstaltung werden ausgewählte Kommunikationsmodelle der Transaktionsanalyse vorgestellt, deren Berücksichtigung wertschätzende und damit bereichernde Feedback-Gespräche möglich macht.

Voraussetzungen:
keine

Karen Trauzettel: ktrauzettel@gmx.de
Patricia Remus: patricia.remus@vodafone.de

Dauer:
ca. 6 Std pro Modul

Inhalt:

Das staatliche Schulsystem steht momentan vor zahlreichen Herausforderungen – von der Individualisierung und Kompetenzorientierung über die Digitalisierung bis hin zur Inklusion und zum selbstständigen „Lernen zuhause“.

Es gibt jedoch auch Schulen, an denen sich viele der geforderten „neuen“ Konzepte schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten erfolgreich in der Praxis bewährt haben. Besonders die Montessori-Pädagogik ist heute aktueller denn je, und auch an staatlichen Schulen lassen sich zahlreiche Elemente sofort und ohne großen Aufwand umsetzen.

In verschiedenen Modulen wird ein detaillierter Überblick über Theorie und Praxis der Montessori-Pädagogik vermittelt. Gerne können verschiedene Schwerpunkte auch individuell in einer kürzeren Veranstaltung zusammengestellt werden.

Modul 1: Maria Montessori und ihre Rolle als Lehrkraft

Modul 2: Wie entsteht Motivation?

Modul 3: Praktische Umsetzung

Modul 4: Rückblick & Ausblick

Simone Eisenmann de Navarro simonedenavarro@gmx.net

Dauer:
2 Std

Inhalt:
Der kompetente und verantwortungsvolle Umgang mit Medien ist eine Schlüsselqualifi kation, die in der Schule vermittelt werden soll.
Im Workshop werden Beispiele für eine Umsetzung von Peer-to-Peer- Projekten im Stufenkonzept der Schule vom Internetführerschein über Projekttage, Medienscouts rund um Würzburg bis hin zum P-Seminar erläutert. Ergänzend wird noch eine Unterrichtseinheit für die 7. Klassen vorgestellt.

Voraussetzungen:
Beamer und Lautsprecher

Brigitte Greiner: b.greiner@deutschhaus.de

Dauer:
2-4 Std

Inhalt:
Das Netzgängerprojekt am EGM bereitet Schülerinnen und Schüler der 5. oder 6. Jahrgangsstufe auf einen sicheren und risikoarmen Gebrauch von Internet, Handy und PC vor. Hierzu werden Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen Peer- Tutoren ausgebildet. Anschließend führen diese Peers mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern Workshops zu den Themen Cybermobbing, Virtuelle Spielwelten, Soziale Netzwerke und Smart im Netz durch.
Ziel ist es einerseits, den Jugendlichen Wissen und Handlungskompetenzen im Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln. Sie sollen also lernen, welche möglichen Gefahren auftreten, wie sie diese vermeiden oder darauf reagieren können. Andererseits sollen auch das eigene Verhalten und eigene Einstellungen refl ektiert und hinterfragt werden.
Als Fortbildung wäre es zum einen möglich, interessierte Kolleginnen und Kollegen allgemein mit dem Konzept vertraut zu machen und Möglichkeiten der Implementierung an Ihrer Schule zu erörtern.
Ferner wäre es jedoch auch möglich, in Ihrem Haus bereits Peers für Ihren Einsatz auszubilden und parallel dazu die betreuenden Lehrkräfte auf ihre neuen Aufgaben vorzubereiten.

Voraussetzungen:
Lehrerfortbildung (2 Std.): Beamer, Leinwand, Internet/Wlan, Lautsprecher
Lehrer- und Schülerfortbildung (4Std.): 5 Räume mit je Beamer, Leinwand, Internet/Wlan, Lautsprecher

Dauer:
ganztägig

Inhalt:
Einen Großteil unseres sozialen Lebens verbringen wir in der digitalen Welt. Dieser Trend macht auch vor den Jüngsten nicht Halt. Aus diesem Grund hat das Peer-Projekt Netzgänger das Ziel, die Medienkompetenz von jungen Schülerinnen und Schülern zu fördern und diese auf eine möglichst risikoarme Nutzung von modernen Medien und Internet vorzubereiten. Der Peer-Education-Ansatz sieht vor, dass ältere Schülerinnen und Schüler für ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler ingesamt vier Workshops zu den Themen Bist du sicher?, Verzockt?, Resp@kt! und Mein Digitales Ich! anbieten.
Auf unserem Netzgänger-Tag bieten wir Lehrkräften, die das Netzgänger-Konzept bereits praktizieren und Kolleginnen, die das System an Ihrer Schule realisieren wollen, sich miteinander zu vernetzen und ihren Peer-Tutoren, die wesentlichen Inhalte des medienpädagogischen Netzgänger-Konzepts zu vermitteln.

Voraussetzungen:
keine

Dr. Roland Baumann: mib@mbu-gym.de

Dauer:
ganztägig

Inhalt:
Die ‚Medienscouts rund um Würzburg‘ als „digitale Pfadfinder“.
Netzwerke, Chats, Communities, Schutz der Privatsphäre, Umgang mit Fotos, Musik- und Videodateien, Onlinespiele – die Spuren im Netz, die wir hinterlassen, sind scheinbar nicht sichtbar. Medien sind allgegenwärtig und die Kinder und Jugendlichen wachsen ganz selbstverständlich mit ihnen auf. Um nicht nur die Chancen, sondern eben auch die Risiken medialer Angebote zu erkennen, ist es wichtig, die digitalen Spuren sichtbar zu machen. Nur so können die Heranwachsenden die Medien selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen. Dabei bedarf es der Begleitung, der Qualifizierung und der Medienkompetenz. Der Ansatz der „Peer-Education“ ist hierbei besonders hilfreich: einerseits lernen junge Menschen lieber von Gleichaltrigen und andererseits können sie Gleichaltrige aufgrund eines ähnlichen Mediennutzungsverhaltens zielgruppenadäquat aufklären.Medienscouts sind Experten für digitale Medien. Sie sollen ihre eigene Medienkompetenz erweitern und dieses Wissen ihren Mitschülern vermitteln und sie bei Fragen unterstützen. Auf den Fortbildungsveranstaltungen der Medienscouts erfahren Lehrkräfte und Schüler die einschlägigen Wissenszusammenhänge, um ihr erworbenes Wissen an andere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben oder eigene Medienscout-Gruppen zu organisieren.

Voraussetzungen:
keine

Brigitte Greiner: b.greiner@deutschhaus.de

Dauer:
2 Std
Präsenzveranstaltung oder Webinar (E-Session)

Inhalt:
Beleidigungen, Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Streit in Whatsapp-Gruppen, Nutzungszeiten, psychologische Tricks der Werbeindustrie, Suchtpotenzial von Online-Spielwelten … – In unserer Erziehungspraxis als Eltern und als Lehrkräfte stehen wir täglich neuen und anstrengenden Herausforderungen gegenüber. In unseren medienpädagogischen Informationsveranstaltungen zeigen wir als Referenten im Netzwerk der Stiftung Medienpädagogik unter den Prämissen ‚Verständnis‘, ‚Verantwortung‘ und ‚Kompetenz‘ auf, wie wir diesen im pädagogischen Prozess erfolgversprechend begegnen können.

Voraussetzungen:
keine

Dauer:
2 Std

Inhalt:
Handyverbot – Handynutzungsvereinbarung‘, Filterung unerwünschter Inhalte, Umgang der Schüler*innen miteinander in sozialen Netzweken, Cybermobbing, dysfunktionales Nutzungsverhalten bei Online-Spielen – Im Schulalltag begegnen uns immer mehr medienpädagogische Herausforderungen, denen wir uns als Lehrende stellen müssen. Somit ist die Medienpädagogik eine Begleitstrategie eigentlich aber eine Metadisziplin im Zuge des Digitalisierungsprozesses, da unser Erziehungshandeln in diesem Bereich medienpädagogisch reflektiert sein sollte.
Das Beratungsangebot hilft uns, ausgehend von den Symptomen, eine kompetente sowie kompromiss- und tragfähige Haltung zu all diesen Herausforderungen zu entwickeln.
Die Beratung selbst kann als Plenumsfortbildung aber auch als Angebot für spezielle Bedarfsgruppen innerhalb des Kollegiums durchgeführt werden.

Voraussetzungen:
Präsentationsmöglichkeit

Dr. Roland Baumann: mib@mbu-gym.de

Dauer:
2 Std

Inhalt:
In unsere medienpädagogischen Überlegungen und Strategien an der Schule sollten wir die ganze Schulfamilie einbeziehen.
Besonders die Elternschaft spielt bei der Gemeinschaftsanstrengung der Medienkompetenzerziehung eine wichtige Rolle. Andererseits fühlen sich die Eltern angesichts dieser pädagogischen Herausforderung oft überfordert und haben Beratungsbedarf.
Fragestellungen wie etwa
„Welche sozialen Medien darf mein Kind nutzen?“,
„Wie gehen wir mit Whatsapp um?“
„Wann ist es genug, ab wann ist es zuviel?“
„Darf ich meinem Sohn das Smartphone abends abnehmen?“
„Darf ich die Korrespondenz meiner Tochter einsehen?“
treiben die Väter und Mütter an unseren Schulen um.
In einem Elterninformationsabend, der von der Stiftung Medienpädagogik Bayern organisiert und unterstützt wird, geben wir Antworten auf diese Fragen und fi nden einen gangbaren pädagogischen Weg zwischen Verklärung einerseits und Verteufelung andererseits.

Voraussetzungen:
Präsentationsmöglichkeit

Dr. Roland Baumann: mib@mbu-gym.de

Dauer:
2,5 Std

Inhalt:
Fake-News, Lügen, Diffamierung und Verschwörungstheorien In den sozialen Netzwerken der Gegenwart bekommt der Wahnsinn Publikationsplattformen und – damit noch nicht genug – auch Beifall und Massenzulauf. Für uns und vielmehr noch für unsere Schüler*innen ist es nicht leicht, in den Filterblasen, die sie umgeben, oder in denen sie bereits gefangen sind, die Orientierung zu behalten und die Welt realistisch zu verstehen.
Als Lehrende sind wir im so genannten ‚postfaktischen Zeitalter‘ deshalb umso mehr gefordert, die klassischen Methoden der Quellenkritik, der Bewertung von Informationen, der Validierung von Fakten, der achtsamen Kommunikation unseren Lernenden zu vermitteln – als notwendige Überlebensstrategie gegen die Flutwellen des medialen Unfugs.
In unserer Fortbildung üben wir deshalb Strategien ein, Lügen zu entlaven und argumentative Resilienzpotenziale gegen Extremisten aufzubauen.

Voraussetzungen:
Präsentationsmöglichkeit

Dr. Roland Baumann: mib@mbu-gym.de

Dauer:
3 Std
Präsenzveranstaltung oder Webinar (E-Session)

Inhalt:
Reptiloiden-Kundler, selbsternannte Corona-Rebellen, Bill Gates-Hasser, Neu-Nationalisten und schnöde Antisemiten – kurzum Fanatiker aller Couleur machen seit einiger Zeit und verstärkt seit Verhängung des Corona-Lockdown auf sich aufmerksam. 
Verschwörungstheorien sind an sich nichts Neues und hatten  immer wieder unheilvoll Konjunktur. 
In den Krisenerscheinungen der jüngsten Zeit erfreuen Sie sich leider bei breiteren Schichten der Gesellschaft wieder größerer Beliebtheit – eine Erscheinung, die nicht zu letzt auf die Multiplikations- und Verstärkungswirkung sozialer Medien zurückzuführen ist. 
Online-Medien geben trotz aller Versuche der Sanktionierung durch Betreiber und politisch Verantwortliche den Verschwörungsfanatikern die Plattformen für die Verquirlung, Anreicherung und Publikation orientierungsloser und verquerer Phantasien sowie die Vernetzung untereinander und mit obskuren Kräften aus dem Spektrum des politischen Extremismus.
Wir wollen Verschwörungsfanatiker anhand ihrer Online-Publikationen erkennen, analysieren, ihnen auf den Grund gehen und Strategien diskutieren, wie man mit dieser  Gefahr im persönlichen politischen Diskurs persönlich aber auch didaktisch umgeht.
In der Fortbildung werden wir Verifizierungswerkzeuge kennen und nutzen lernen und auch für uns selbst demokratische Resilienz und Widerstandskraft gegen das Verschwörungraunen entwickeln. 

Voraussetzungen:
Endgeräte
Internetzugang
mebis-Zugang

Dr. Roland Baumann: mib@mbu-gym.de

Dauer:
2,5 Std

Inhalt:
„Freiheit heißt auch – in Ruhe gelassen werden.“ – so formulierte der Online- Pionier, Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels und digitale Querdenker, Jaron Lanier, seine Defi nition von Freiheit im digitalen Zeitalter. Ausgehend von einer grundsätzlich bejahenden Haltung zum säkularen Megatrend der Digitalisierung entwickelt die Fortbildung in Vortrag und Diskussion einige Perspektiven auf unser digitales Leben und auf unser davon abgeleitetes Berufshandeln. Es geht um Aspekte der gegenwärtigen und zukünftigen Lern- und Arbeitswelten, auf die wir unsere Schüler*innen vorbereiten müssen und auf den Platz, der dem Menschen in diesen
Prozessen zukommt, es geht um Wahrheit und Lüge im digitalen Nachrichtenzeitalter, um sicherheitspolitische Bedrohungen in den Computernetzen (‚Cyberwar‘) und es geht letztlich um Freiheit und Determination in der sich durchdigitalisierenden Welt.
Bei alledem versuchen wir einen gangbaren Weg – abseits von naiver Verklärung einerseits und dämonisierender Verurteilung andererseits – in die Zukunft zu fi nden, für uns und für die Generation, deren Erziehung unseren berufl ichen Alltag bestimmt.

Voraussetzungen:
keine

Roland Baumann: mib@mbu-gym.de

Haben Sie Fragen, Wünsche, Kritik oder Anregungen?